Lada
Details zu Lada
Kontakt zu Lada
Webseite von Lada:
http://www.lada.de
Lada ist der Markenname von AvtoVAZ ("VolgaAwtomobilZavod", "Wolga-Automobil-Werk"), des größten Herstellers von Personenkraftwagen in Russland und Osteuropa. Der Markenname für den russischen Markt war lange Shiguli.
Der Konzern hat einen Anteil von ca. 1% am Bruttosozialprodukt Russlands. Das Hauptwerk befindet sich in Togliatti in der Oblast Samara, am Mittellauf der Wolga. Ladas werden unter Lizenz in der Ukraine, in Kasachstan, in Ägypten, in Ecuador und in Uruguay gefertigt.
AvtoVAZ produziert Fahrzeuge mit einfacher, bewährter Technik. Die Firma steht in Deutschland für Robustheit, Winterfestigkeit, minimalen Komfort, und sehr niedrigem Neuwagenverkaufspreis. Nicht umsonst wählte man den Werbeslogan "Lada verspricht nicht, Lada garantiert". Um die mangelhafte Verarbeitung für den deutschen Exportmarkt zu verbessern, wurden die Fahrzeuge vom deutschen Importeur aufwendig optimiert.
Rechtlich ist AvtoVAZ eine Aktiengesellschaft mit nicht recht überschaubaren Eigentumsverhältnissen. Der Konzern soll angeblich seinen eigenen Tochtergesellschaften gehören..
Geschichte
Im Jahre 1966 beschloss die Regierung der Sowjetunion den Bau eines staatlichen Automobilwerks. Für das technische Know-how benötigte man einen internationalen Partner. Die Wahl fiel auf den italienischen Automobilkonzern Fiat, in dem die Kommunistische Partei Italiens eine starke Position hatte. Die Bauarbeiten begannen im folgenden Jahr in der Stadt Stawropol, die in Toljatti umbenannt wurde - nach dem 1964 verstorbenen Vorsitzenden der KPI, Palmiro Togliatti.
Bei Fiat hatte man im Jahre 1966 mit dem Fiat 124 einen modernen Wagen der unteren Mittelklasse (Hubraum 1200 ccm) auf den Markt gebracht, der von internationalen Automobil-Journalisten zum Auto des Jahres gewählt wurde. Gründe dafür waren unter anderem die ungewöhnlich gute Raumausnutzung und die für die Hubraumklasse guten Fahrleistungen. Dieser wurde den russischen Verhältnissen angepasst, erhielt eine verstärkte Karosserie und Heizung. Zudem wurde das Fahrwerk mit einer größeren Bodenfreiheit (längere Federn) und einer weicheren Stoßdämpferabstimmung den schlechteren Wegstrecken angepasst. Der Motor wurde mit einem neuen Zylinderkopf mit obenliegender Nockenwelle versehen (konstruktiv ähnlich den damaligen Mercedes-Benz-Benzinmotoren). Damit vertrug der Motor Normalbenzin (Fiat 124: Super), die Leistung betrug weiterhin 60 PS. Außerdem wurde der Nockenwellenantrieb vom verschleißanfälligen und regelmäßig austauschbedürftigen Kunststoff-Zahnriemen auf die robustere Steuerkette umgestellt. So war der erste "Shiguli" geboren, das Modell 2101. Im ersten Produktionsjahr, 1971, betrug die Jahresproduktion bereits 200.000 Fahrzeuge, im Jahr 1973 dann 600.000. Als Bezahlung lieferte Russland Stahl, aus dem ab 1971 alle Wagen von Fiat gefertigt wurden. Da dieser qualitativ minderwertig war, hatten Fiat-Modelle in den 70er Jahren erhebliche Probleme mit Korrosion, manchmal scheiterten Fahrzeuge schon am zweiten Tüv-Termin.
Markenname
Der Name Lada stammt aus einer Namensauschreibung unter den Mitarbeitern Anfang der 1970er. Gesucht wurde ein Name, mit dem der VAZ im Ausland gut vermarktet werden konnte. Ein pfiffiger Autowerker kam auf den Namen Lada, der im russischen als weiblicher Kosename gilt und soviel bedeutet wie "die Geliebte".
Das Markenlogo geht auf den ursprünglichen Namen der Autos zurück, Shiguli, nach den kleinen Wolgasegelbooten. Auch die in der Nähe der Stadt gelegenen Berge tragen diesen Namen. So bezieht sich das in Form eines kyrillischen W geformte Schiff auf die Wolga und ihre Segelboote und nicht, wie fälschlich angenommen, auf einen russischen Lastkahn namens Ladia. Dies ist auch zweifelhaft, da der Name Shiguli und das Schiffslogo schon seit Ende der 60er benutzt werden, das Wort Lada hingegen erst seit den 1970er Jahren.
Quelle:
Wikipedia
Alle Modelle von Lada
- Lada 110
- Lada 111
- Lada 112
- Lada 2107
- Lada Aleko
- Lada Forma
- Lada Niva
- Lada Nova
- Lada Samara
Momentan sind im Verzeichnis alle-automarken.de 103 Automarken mit insgesamt 1238 Modellen gelistet.